Wir möchten Gesundheit bis ins hohe Alter leben! Auch möchten wir ein entspanntes Leben führen, Spaß haben und genießen, wobei auch positiver Stress erwünscht ist. Und wie komme ich da hin? Wie schaffe ich das?

In dem ich meine Resilienz stärke!

(Hoch)Sensible Menschen haben andere alltägliche Herausforderungen als Normal-Sensible. Sie neigen schnell zur Überforderung, weil sie Feinheiten sehr stark wahrnehmen. Sie werden von subtilen oder ausgeprägten Reizen überwältigt, verarbeiten alles gründlich und sind in vielen Situationen zwangsläufig sehr leicht überreizt und somit „gestresst“. (Hoch)Sensible Menschen sind deshalb leichter von Depression und Burnout betroffen.

Was bedeutet Resilienz eigentlich? Resilienz steht für psychische Widerstandskraft und die 7 Säulen der Resilienz in ein passendes Gleichgewicht zu bringen. Laut Raffael Kalisch (Autor des Buches „Der resiliente Mensch“) ist Resilienz das, was den Menschen vor und nach der Krise gesund hält.

Flexibilität und Beweglichkeit fördert die Widerstandskraft. Wie der Bambus oder wie im Bild, steht das einzelne standhafte Getreide für eine gelungene Strategie im Umgang mit stürmischen Zeiten: Sich biegen und im Wind wiegen lassen, flexibel, beweglich und gleichzeitig fest verwurzelt, stabil.

Da Menschen in Stresssituationen oft Schmerz, wie Ärger verspüren, in eine Art Starre, Kampf-, Flucht- oder Resignationsmodus verfallen, unter anderem unserem ziel- und lösungsorientiertes Handeln stark beeinträchtigt ist, neigen sie zu Pessimismus und stehen sich selbst im Wege.

Um die Psyche und den Körper gesund zu erhalten ist es wichtig, die 7 Säulen in Balance zu haben. Die 7 Säulen der Resilienz bestehen aus:

1. gesunder Optimismus

2. Akzeptanz

3. Ziel-und Lösungsorientierung

4. Bindung

5. Selbstwahrnehmung

6.Selbstreflektion und

7.Selbstwirksamkeit

Dazu gehören auch noch die Salutogenen Faktoren:

Verstehbarkeit (Warum?)

Machbarkeit (Was?/Wie?)

Sinnhaftigkeit (Wozu?/Wofür?)

Ist ein oder sind mehrere Bereiche der 7 Säulen der Resilienz unausgeglichen, schwächt das auf Dauer unsere Gesundheit und kann sogar zum Burnout führen. Zu Beginn ist es sinnvoll, eine Bestandsaufnahme unserer Lebensbereiche mit Hilfe des Lebensrades zu veranschaulichen und bewusst zu machen.

Hier trägst Du jeweils in jedem Bereich ein, zu wie viel Prozent der jeweilige Bereich für Dich erfüllt ist. So ergibt sich schnell ein Bild der Balance und Dysbalance.

Hier kannst Du Dich zu jedem Deiner Lebensbereiche fragen:

Was brauche ich hier damit es mir richtig gut geht? Welches Bedürfnis steckt dahinter?

Welche meiner Werte werden hier erfüllt/verletzt?

Was brauche ich, um meine Finanzen in einen positiven oder sorgenfreien Bereich zu bekommen?

Was kann ich ändern?

Welche Möglichkeiten habe ich, es nach meinen Wünschen zu gestalten?

Wer kann mir dabei helfen?

Was braucht es, dass ich ein positives Gefühl dabei habe?

Welche Wünsche und Ziele habe ich hier?

Wo sind Störungen? Kann ich Störfaktoren und Belastungen in kürzester Zeit eliminieren?

Was macht mir richtig Spaß und Freude?

Sobald das Verständnis da ist, woran es liegt, dass z.B. der Bereich Gesundheit in Dysbalance ist, entsteht ein besserer Umgang hiermit.

Mit verschiedenen Handlungsmöglichkeiten in Form eines Gespräches mit einem Arzt / Therapeuten oder Ernährungsberater oder im Austausch mit Freunden würde es einem besser gehen.

Sinnvoll ist es auch, hier die eigenen Stärken und Ressourcen im Fokus zu haben und diese aktiv einzusetzen (Salutogene Faktoren).

Alle Lebensbereiche brauchen Ausgleich. Nach Anspannung kommt Entspannung.

Powernap, Yoga, Meditation, Tanz, Sport, Malen, Wandern, Segeln und vieles mehr fördert die Entspannung. Hauptsache es macht Spaß und wir können dabei abschalten.

Bei stressigen und herausfordernden Situationen kommt es nur darauf an WIE gehe ich damit um!

Ich habe mindestens 3 oder mehr Wahlmöglichkeiten wie ich die Situation lösen kann. Damit sorge ich für mehr Raum der Möglichkeiten und bin dadurch entspannter und lösungsorientiert. Mein Fokus ist nicht ständig bei dem Problem, sondern bei dem Ziel was ich habe. Gleichzeitig berücksichtige ich die Werte z.B. des Unternehmens, so dass eine WIN-WIN-Situation entsteht. Und beide Seiten sind zufrieden.

Fazit: Schaffe Dir (tägliche) Routinen, die zu Deinem Wohlgefühl beitragen. So erhälst Du langfristig Deine Gesundheit und kannst viel leichter durch Herausforderungen des Lebens gehen.

„Denn ohne unsere Gesundheit, haben wir auch nichts anderes mehr!“.

Bist Du resilient, hast Du mehr Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein, innere Stabilität, Freude und hast Zugriff auf Deine Ressourcen.

Dann kann Dich so schnell nichts umhauen bist fähig aus Krisen/Herausforderungen zu lernen und zu wachsen, kannst das was gerade ist annehmen und bist optimistisch. Und das Beste ist, auch andere lernen von Dir und profitieren davon. Im diesem Sinne viel Spaß beim wachsen. 😉

Alles Liebe, Nadine

Nadine Adloff-Gedankenmut
Warum die Resilienz eine wichtige Rolle für unsere Gesundheit spielt!
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