Sie halten schützend eine Fassade aufrecht, die von tiefen frühkindlichen Schmerz geprägt sind.

In diesem Blog-Artikel geht es um unser Ego, dass in unterschiedlichsten Lebensbereichen (meistens unbewusst) zum Vorschein kommt.

Ich gehe näher darauf ein, was unser Ego ist, welche Unterschiede es gibt und erzähle eine wahre Geschichte aus meinem Leben, wie das Ego uns zu Handlungen bringt, die für uns bedeutende und lebensverändernde Konsequenzen mit sich bringen können.

Was ist unser EGO eigentlich genau?

Es gibt 2 Arten von Egos. Zum besseren Verständnis benenne ich es einmal in „Positives Ego“ und „Negatives Ego“.

Das „Positive Ego“ verfolgt seine Ziele und Wünsche mit einer wohlwollenden Haltung sich selbst und anderen gegenüber. Es handelt ehrlich und aufrichtig. Es gibt auch Fehler zu und übernimmt die Verantwortung dafür. Einfach authentisch – wertschätzend, das harmonische zwischenmenschliche Beziehungen führt. Unteranderem wird es durch die äußere Welt nicht getriggert. Es ist mitfühlend, reflektierend & ruht in sich in vollkommender Balance.

Und genauso kann es für sich einstehen, wenn es z.B. um das erfüllen bestimmter Bedürfnisse geht ohne andere zu übergehen.

Das „Negative Ego“ verfolgt seine Ziele und Wünsche nur nach seinen eigenen Vorteil heraus, ohne Rücksicht auf seine Mitmenschen. Also sehr „Ich“ bezogen und nährt sich durch Mangelgedanken über uns selbst, andere und unsere Umwelt in verschiedenster Situationen.

Es sucht förmlich nach „negativen Futter“, um weiter existieren zu können. Es sagt z.B. Sätze wie „Wie siehst Du denn aus? Du bist voll fett und hässlich!“ oder „Programm 1, 2 & 3 hast Du geschafft, Du musst aber noch 4, 5 & 6 schaffen, dann bist was wert.“ Es versucht Dir z.B. auch negative Gefühle wie Schuld einzureden, obwohl es nicht der Wahrheit entspricht.

Negative Gefühle und Emotionen von Traurigkeit, Scham, Wut, Ärger, Unzufriedenheit usw. sind sehr present und zeigen all den Schmerz der frühkindlichen Erfahrungen. Und diese letztendlich auch zu Burnout & Depressionen führen können.

Neg. Ego – Namen zur Orientierung


Nadine Adloff-Gedankenmut/Blog/Ego

Es ist nur bedingt weltoffen und sehr rational gesteuert. Wir identifizieren uns mit der Stimme in unseren Kopf ohne es bewusst zu hinterfragen.

Wir empfinden es als normal.

Hier übernimmt der kontrollierende Verstand das Ruder.

Und hier komme ich zu einem sehr wichtigen Punkt, der essenziell für Dein Leben OHNE Maske ist!…

Ein Szenario aus meinem Leben

Ich war im Burnout gelandet und es stand eine Kur für 6 Wochen an. Ich war erleichtert endlich raus meinem Alltag zu kommen und eine Pause machen zu können.

Mein Partner blieb natürlich zu Hause und sagte mir, damit ich die Kur auch nur für mich nutzen und genießen könne, wäre es besser, wenn wir in dieser Zeit keinen Kontakt hätten. Also keine Telefonate oder ähnliches führen. Einerseits fand ich es sehr rücksichtsvoll und lieb gemeint. Andererseits fand ich es überhaupt nicht in Ordnung (andere würden auch sagen „sch… „!;-)), weil ich z.B. das Bedürfnis nach Nähe und Zuwendung hatte. Schon in dieser Situation hatte sich bereits mein „Kindheits – Ego“ gezeigt, dass ärgerlich & traurig darüber war und sich zurückgewiesen fühlte.

Bevor es zur Kur losging, hatte ich das Thema „Keine Kommunikation während der Kur“ noch mal kurz angesprochen, wobei dann letztendlich ab und zu Fotos auf dem gemeinsamen Kommunikationskanal zu teilen, ok war. Damit war ich etwas beruhigt.

Die Kur konnte beginnen. Dort Angekommen, brauchte ich erst einmal etwas Eingewöhnungszeit.

Gleich am 2. Tag war ein so fantastisches Wetter, dass ich natürlich in die umliegende Natur gegangen bin. Nebenbei hatte ich schöne Aufnahmen von der Natur gemacht. Am Tag darauf schickte ich ein paar dieser Bilder meinem Partner zu. Und was kam?! Nichts!! Gar nichts!! Noch nicht einmal ein Emoji. Auch nichts an den folgenden Tagen.

Ich war wieder total traurig und in dem Moment auch richtig wütend.

Ich konnte mich zwar wieder beruhigen, aber der innerliche Schmerz war trotzdem im gesamten Kuraufenthalt present. In gemeinschaftlichen Gesprächen ging mir das Thema Beziehung sehr nahe, wo auch immer wieder Tränen flossen.

Nach einer Weile fragte ich mich „Was wünsche ich mir in meiner Partnerschaft?“ – „Was sind meine Bedürfnisse?“

Um ein Gefühl dafür zu bekommen, machte ich mir mit einem einfachen Tortendiagramm sehr deutlich, welche meiner Wünsche & Bedürfnisse erfüllt sind und welche nicht. Leider waren nur wenige davon erfüllt.

Wie es ist, im Ego zu sein

Überwiegend war ich so wütend und war drauf und dran diese Beziehung zu beenden. Wieder Zuhause angekommen, merkte ich wie stark eine Mauer zwischen mir und meinem Partner stand. Ich konnte keine Verbindung zu ihm aufbauen und konnte nicht fühlen ob ich ihn nun liebe oder nicht. Mein kontollierender Verstand, das Ego, hatte sich sinnbildlich schützend vor MIR gestellt, mit der Aussage „Ich lasse mir nicht weh tun!!!“.

Heute sage ich: „Wer mich kennt, hätte kaum glauben können, wie ich in dem Moment war.“

Mein ganzes Wesen hatte sich komplett verändert. Ich war dabei kalt, herzlos & komplett kopfgesteuert. Von Empathie keine Spur. Und ich hatte es ihm sogar heimzahlen wollen, indem ich ihm all das, was ich während der Kontaktpause gefühlt hatte, hatte spüren lassen. Meine Gefühle waren völlig out of order.

Wie ich aus der Ego-Nummer wieder raus kam…

Ich vernahm mit meinem feinem Gespür eine ganz leise Stimme in mir, die flüsterte „überprüfe das noch mal“. Und ein zartes Gefühl signalisierte mir „Beende Deine Beziehung nicht!“. Ich vertraute darauf und führte mit meinem Partner lange Gespräche. Letzendlich wurde mir in dem Moment klar, was hier mit mir passiert war. Die Lösung klopfte ja schon längst an meiner Tür. Also suchte ich mir Unterstützung um dies zu lösen. Denn eins war für mich klar, dass ich das auf jeden Fall nicht mehr wollte. Mein Ziel war es unabhängig, glücklich & zufrieden in meinem Leben zu sein. Und ging mit viel Geduld den Weg der Heilung.

Aus all diesen Erfahrungen, die ich auf diesem Weg machte, stand fest ich will anderen Menschen helfen all den Schmerz und die Negativität hinter sich lassen zu können, um sich ein schönes, glückliches Leben gestalten zu können.

Daraus entstand dann irgendwann das „Authentic Key – Programm“. Ein Weg der Aspekte deiner Annteile anspricht, du ins fühlen kommst und frühkindliche Wunden heilen kannst. Stück für Stück.

Ein Gefühl von Erleichterung, innerliche Ruhe & Entspannung macht sich breit. Ein Seelenfrieden kehrte ein.

Ist der 1. Schritt erst mal getan, wird es nach und nach leichter. Und so wirst Du dich auch fühlen- Er-leicht-ert.

Was sich Folge dessen verändert hat…

Heute bin ich dankbar, damals diese Erfahrung gemacht zu haben, auch für den Burnout, denn sonst wäre ich heute nicht da wo ich jetzt bin. Und könnte auch nicht anderen dabei Menschen helfen.

Ich hatte mich zwar letztendlich doch nach paar Monaten von meinem Partner getrennt, weil ich für mich feststellte, dass es einfach nicht mehr passte und es auch nicht das war was ich mir wünschte. Wie gut, dass wir ja alle einen freien Willen haben, ;-))

Generell kann ich sagen, dass sich meine Heilreise auf meine zwischenmenschlichen Beziehungen und auch der Umgang mit ihr selbst positiv ausgewirkt hat.

Ich bin entspannter, fröhlicher, gelassener, zufrieden und im Vertrauen.Ich verfüge über eine innere Stabilität & Stärke.

Ich bin mit mir und anderen ganz automatisch wertschätzend, wohlwollend & kann gesunde Grenzen setzen. Des weiteren kann ich viel leichter mit Menschen in Kommunikation treten und vorallem genau sagen was ich will & was ich nicht will.

Und ganz wichtig, ich werde in diesem Zusammenhang nicht mehr „getriggert“.

All das, was mich damals aus meiner Mitte gebracht hätte, wütend und traurig gemacht hätte oder sogar den Boden unter Füßen gerissen hätte IST NICHT MEHR.

Der Burnout stand mit all den Kindheitsthemen in Verbindung und konnte auch ihn im Zusammenhang mit meiner Heilreise erfolgreich hinter mir lassen.

Also nachhaltig im vollem Umfang! 🙂

Dazu empfehle ich Dir auch meine Blog-Artikel 2 , 3 und 4, da diese aufeinander aufbauen und auch sehr spannend sind.

Blog-Artikel 2: Die Reise aus unserem Kopf wieder in unser Herz! Die kontrollierende Verstandesebene erkennen und verlassen lernen.

Blog-Artikel 3: Was Stress & unsere Glaubenssätze mit der Aktivierung unseres kontrollierenden Verstandes zu tun haben!

Blog-Artikel 4: Navi deines Körpers – von Stress zu Freude, Glück & Leichtigkeit!

Wünschst Du dir auch harmonische zwischenmenschliche Beziehungen, Stabilität, Stärke und mehr Leichtigkeit in Deinem Leben?

Platt gesagt, Du willst mehr Spaß in deinem Leben und endlich keine immer wiederholende Probleme, Hindernisse & Grenzen auf die Du stößt?

Hier kann ich Dir mit meinem entwickelten „Authentic Key“ Programm helfen. Und unterstütze dich mit meiner hochen Empathie und Tools aus dem NLP & Resilienz-Training.

Nadine Adloff-Gedankenmut

Alles Liebe, Nadine

Blog-Artikel 1: EGO – unsere vielseitigen Masken des Lebens

2 Kommentare zu „Blog-Artikel 1: EGO – unsere vielseitigen Masken des Lebens

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