Die Reise aus unserem Kopf zu unserem Herzen ist die Wahrhaft längste & herausfordernste Reise für uns Menschen.

Was ist der kontrollierende Verstand & wie macht er sich bemerkbar?

Der kontrollierende Verstand ist ein Schutzmechanismus aus den gesammelten Erfahrungen unserer Kindheit, also aus unserer Vergangenheit.

Wir machten schließlich gute, wie auch nicht so optimale bis wirklich traumatische Erfahrungen in Verbindung mit unseren Bezugspersonen in unserem nahen Umfeld (Eltern, Großeltern, Geschwister), die unsere „sichere Welt“ präsentieren. Als kleine Wesen sind wir von unseren Eltern abhängig, sie sind für uns lebensnotwendig.

Bemerkt das Kind, dass eine Disharmonie zwischen den Eltern und der Eltern-Kind-Bindung herrscht, sorgt das Kind ganz automatisch dafür, dass die zwischenmenschliche Beziehung wieder in Harmonie kommt.

Ein kurzes Beispiel:

Streiten sich die Eltern oder ist der Vater zu dem Kind drohend einfordernd ( wenn Du nicht, dann…), stellt das Kind seine Bedürfnisse zurück, denn wenn es „lieb“ ist und sich „anpasst“ entstehen keine Konflikte. Mit diesem Verhalten stellt es die „sichere Welt“ und sein Überleben sicher. Ein kontrollierendes Verhalten, daher auch die Bezeichnung „der kontrollierende Verstand“.

Auch wenn die anscheinend „sichere Welt“ noch so schrecklich ist, würde ein Kind niemals die Eltern und damit verbundene Sicherheit in Frage stellen.

Dieses selbsterlernte Verhaltensmuster ist tief verankert und läuft (leider) auch nach dem Auszug aus dem Elternhaus völlig unbewusst weiter auf Autopilot. Aus der Angst heraus, dieses Geschehen von damals könnte wieder passieren.

Ein Muster ist z.B. auch, immer wiederkehrende gewalttätige Partnerschaften (auch emotionale Gewalt) zu haben, die genau so von den Eltern vorgelebt worden sind, die eine vermeindliche Sicherheit darstellen. Denn das Kind hat in diesem Fall von den Eltern gelernt “ So funktionieren Beziehungen“ und „das ist Liebe“. Völlig paradox, nicht wahr?!

Wie macht sich der kontrollierende Verstand bemerkbar?

Es gibt die sogenannten Trigger, die uns in vielen verschiedenen Situationen (Familie, Partnerschaft, Beruf usw.) begegnen.

Entweder reagieren wir in solchen Trigger-Momenten völlig impulsiv mit z.B. Wut. Und sind wortwörtlich „außer uns“.

Oder es schleicht sich z.b. die Angst langsam ein und fragen uns nach einer Weile warum wir uns wieder zurückgenommen und angepasst haben. „Des Friedens Willen!“

Auch aus einer unbegründeten Angst, entscheiden wir uns z.B. lieber dazu, kein neues Projekt zu starten.

…und was kannst Du dabei körperlich wahrnehmen?

Du bist stark im Verstand verhaftet und deine Gedanken kreisen unaufhörlich. Du denkst meist negativ über Dich und Deine Umwelt. Und verspürst sogar Kopfspannung bis Kopfschmerz. Du fühlst Dich im Kopf benebelt und kannst Deine Ziele und Wünsche nicht mehr klar sehen, bzw. verfolgen. Du fühlst Dich wie ausgebremst.

Eine Enge im Brustraum macht sich bemerkbar und eine allgemeine Körperanspannung mit z.B. hochgezogenen Schultern . Du spürst Deinen Körper kaum.

Auch kannst Du nicht mehr sagen was Du willst und was nicht. Klare Entscheidungen zu fällen ist hier einfach nicht möglich.

Deine Fürsorge und das erfüllen Deiner Bedürfnisse kannst Du nicht mehr aufrechterhalten. Süchte (Zucker, Drogen, Alkohol, Rauchen, Social Media u.ä.) und z.B. ein übermäßiges und zu schnelles essen kommt hinzu. Du erkennst Deine eigenen Grenzen nicht.

Ein Gefühl von rastlos oder getrieben sein ist auch noch nennenswert.

Ein passendes Beispiel, aus dem echten Leben, kannst Du Dir in meinem vorherigen Blogartikel „Ego – unsere vielseitigen Masken des Lebens“ nachlesen.

Achtsamkeit ist der erste Schritt zu unserem Herzen

Gehst Du mit dem oben genannten Beschreibungen in Resonanz und nimmst eine Ähnlichkeit in Bezug auf Dein Leben wahr?! Wunderbar, damit ist schon mal der erste wertvolle Schritt getan. Weil Du erkannt hast, dass in Deinem Leben etwas verkehrt läuft. Und nicht Deinen Wünschen entspricht. Und Du Dich vielleicht auch schon länger gefragt hast, warum Du immer wieder die selben Menschen und Beziehungen anziehst. Und immer wieder in ähnliche Konflikte gerätst.

Nun, als erstes schreibe Dir alle Ereignisse auf, die Du als Kind mit Deinen Eltern erlebt hattest.

Wie haben sie sich Dir gegenüber verhalten?

Wie haben sie sich im Streit verhalten? Ist z.B. der Vater in einem Streit einfach gegangen? Was hat dann die Mutter gemacht?

Wie hast Du die Verbindung Deiner Eltern wahrgenommen? Wie haben sie sich ihre Liebe gezeigt?

Wie hast Du Dich ihnen gegenüber verhalten?

Wie bist Du mit herausfordernden Situationen umgegangen? Wie hast Du Dich dabei gefühlt?

Welche Sätze /Aussagen waren oder sind immer noch sehr typisch für Deine Eltern?

Nach dem „durchleuchten“ wirst Du feststellen, dass das meiste auch auf Deine jetzige Partnerschaft zutrifft.

Hier liegen noch einige Kindheitsverletzungen begraben, die im HEUTE immer wieder hochkommen. Da hilft nur, sich im geschützten Raum den Verletzungen sanft hinzuzuwenden und diesen Schmerz zu durchfühlen.

Durch diese liebevolle Handlung löst Du die ständigen Trigger und Konflikte auf.

Es entsteht eine Harmonie in Dir und in Deinen Beziehungen. Körperlich fühlst Du Dich leichter und freier.

Du bist fähig, Du selbst zu sein. Ganz authentisch.

Du kommst wieder bei Dir selbst im Hier & Jetzt an.

Du siehst all Deine Wünsche & Ziele wieder ganz klar und kannst zu Dir und Deinen Entscheidungen stehen. Eine innere Stabilität & Sicherheit macht sich in Dir breit.

Und vorallem bist Du glücklich & zufrieden.

Damit auch bei Dir Harmonie, Zufriedenheit & Leichtigkeit einkehren kann…

reiche ich Dir meine Hand und biete Dir einen vertrauensvollen sicheren Raum, in dem ich Dir mit meiner hohen Empathie die bestmögliche Unterstützung gebe, um diesen Prozess durchlaufen zu können.

Alles Liebe, Nadine

Die Reise aus unserem Kopf wieder in unser Herz! Die kontrollierende Verstandesebene erkennen und verlassen lernen.

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